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Galaktose - der etwas andere Zucker

Dieser Stoff süßt, ohne dick zu machen, bringt die Gehirnzellen auf Trab und hat noch viele andere Talente. Ein Segen für alle Süßigkeiten-Junkies!

Der etwas andere Zucker: Galaktose

Galaktose – das klingt für Laien nach einem galaktischen Wunderprodukt. Falsch. Galaktose ist ein absolut irdischer Stoff. Von Traubenzucker, also von Glukose, unterscheidet er sich nur durch eine etwas andere chemische Struktur. Galaktose kommt hauptsächlich im natürlichen Milchzucker vor, in der Laktose. Diese besteht aus zwei Bausteinen, nämlich einem Galaktoseund einem Glukosemolekül. Wir nehmen Galaktose also hauptsächlich durch Milchprodukte auf – sofern wir diese vertragen.

Der Körper benötigt Galaktose für den Bau und die Funktion der Zellen, um die lebenswichtigen Hormone und Gerinnungsfaktoren im Blut herzustellen. Besonders Säuglinge sind für ihr Wachstum und ihre Entwicklung auf diesen Zucker angewiesen, darum steckt er hochkonzentriert in Muttermilch.

Einmal in die Zelle gelangt, wird Galaktose in Glukose umgewandelt und zwecks Energiegewinnung verbrannt oder als Baumaterial für Zellen verwendet. Für die meisten Ernährungswissenschaftler schien die Sache deshalb bislang klar: Ein Erwachsener brauche keine Galaktose, was der Organismus benötige, bilde er sich aus Glukose.

Völlig anders sieht das Dr. Hasso Thalmann: „Ich halte Galaktose für etwas Besonderes, weil sie über andere Transportsysteme als Glukose in die Zelle gelangt.“ Glukose kann der Körper nur mithilfe von Insulin für die Zellen verfügbar machen. Bei vielen Menschen sprechen aber die Zellen nicht gut auf dieses Hormon an – als Folge davon haben sie ein Problem, Glukose zu verwerten.

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