Hautpflege SOS - Was tun bei Sonnenbrand?

 

Wir lieben ein herrliches Sonnenbad im Sommer – doch der Preis dafür ist hoch. Der Sonnenschutz hat nicht gewirkt wie erhofft oder wurde vergessen und schon geht es los. Es fängt an mit harmlosem Jucken, später wird alles Rot und brennt wie Feuer. Der Gipfel des Ganzen: Es pellt und die schöne Urlaubsbräune ist dahin. Was tun? Um das alles zu vermeiden haben wir Tipps und Tricks für Sie zusammengefasst, den lästigen Sonnenbrand so schnell wie möglich loszuwerden. 

Schnelle Hilfe bei Sonnenbrand

Raus aus der Sonne! 

Regel Nummer 1 bei Sonnenbrand: Sonne meiden. Bis zu dem Tag, an dem Brennen und Rötungen komplett abgeklungen sind, sollten Sie auf Sonne und direkte Strahlung verzichten und den schützenden Schatten vorziehen. Das A und  O: sonnenbrandbetroffene, gerötete Stellen mit Textilien bedeckt halten.
 

Aloe Vera ist gesund und wirkt Wunder

Die Heilpflanze gibt es mittlerweile in Form von Gels oder Cremes speziell für die Behandlung von Sonnenbrand, da sie einen kühlenden, beruhigenden Charakter hat. Spezielle After-Sun-Produkte haben einen hohen Feuchtigkeitsanteil und wenig Fett. Sie wirken daher ideal, sind schmerzlindernd, entzündungshemmend und tun gut.
Tipp: Wem die After-Sun-Produkte aus der Drogerie zu teuer sind, greift zur Feuchtigkeitscreme aus dem Kühlschrank. Achtung: Verzichten Sie auf fetthaltige oder parfürmierte Cremes, da diese die Hautreizung eher ankurbeln statt mildern.


 

Kühlen, kühlen, kühlen

Zur Schmerzlinderung sollte die Haut zuallererst gekühlt werden. Eine kalte Dusche hilft bei leichtem bis mittlerem Sonnenbrand ohne Blasenbildung. Auch ideal: kühlende Umschläge zur Entzündungshemmung. Tragen Sie kalten Quark oder Joghurt direkt aus dem Kühlschrank auf ein Baumwolltuch und legen Sie dieses auf die betroffene Stelle auf. Quark und Joghurt wirken schmerzlindernd und helfen, dass Entzündungen schneller abschwellen.
Achtung: Bei Blasenbildung und schwerem Sonnenbrand unbedingt auf Quark- oder Joghurt-Wickel verzichten – Infektionsgefahr!
Tipp: Umschläge mit kaltem Schwarztee. Einfach aufbrühen, Eiswürfel rein und ab in den Kühlschrank. Wenn der Tee abgekühlt ist, Baumwolltuch oder Kompressen darin tränken und auf die entsprechende Stelle auflegen.
 

Wasserspeicher auffüllen

Durch Verbrennungen und Entzündungen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Folge daraus sind Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme. Steuern Sie dem entgegen, indem Sie viel Wasser aufnehmen. Positiver Nebeneffekt: der Reperaturprozess der Haut wird angekurbelt.
 

Verbrennungen verursachen Schmerzen 

Wenn ihre Schmerzen und Beschwerden über das lästige Brennen und Jucken hinausreichen und sie leicht erhöhte Temperatur haben, helfen einfache Schmerzmittel aus der Apotheke. Kortison-Präparate können den Heilungsprozess beschleunigen, müssen aber von Ihrem Arzt verschrieben werden.


 

Hilfe bei Sonnenbrand zweiten oder dritten Grades

Es gibt einige Symptome, bei denen ein Arztbesuch sich nicht verhindern lässt. Bilden sich Blasen an den betroffenen Stellen, sollte ein Arzt den Sonnenbrand besser behandeln. In besonders harten Fällen des Sonnenbrands ist es ratsam, über eine Infusion im Krankenhaus zu sprechen, um dem massiven Flüssigkeitsverlust des Körpers entgegenzusteuern.
 

Achten Sie auf Ihre Gesundheit

Das Hautkrebsrisiko steigt mit jedem Sonnenaufenthalt enorm – gerade wenn dieser mal zu einem Sonnenbrand führt. Vermeiden Sie daher lange Sonnenaufenthalte und schützen Sie sich ausreichend gegen Sonnenbrand mit Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Achten Sie darauf, dass Sie im Gesicht einen höheren Lichtschutzfaktor verwenden als am Körper.
Außerdem wichtig: Schützen Sie Ihre Kinder ausreichend vor Sonnenbrand – die empfindliche Kinderhaut kann derartige Verbrennungen schlecht kompensieren. Sonnenbrände im  Kindheitsalter können schwerwiegende Folgen haben und das Hautkrebsrisiko enorm in die Höhe treiben.

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