Feuchtigkeitspflege

Tipps für einen frischen Teint

Nützt es dem Teint, wenn wir jetzt mehr Wasser trinken? Tut ein Bad im Meer der Haut gut? Petra geht zehn Fragen rund um Beauty und Feuchtigkeit auf den Grund.

WAS SOLLTE EINE GUTE FEUCHTIGKEITSCREME LEISTEN?

Moisturizer seien doch nur teures Wasser mit etwas Fett, behaupten Kosmetikkritiker gern. Da haben sie die Rechnung ohne Marie-Hélène Lair aus der Forschungsabteilung von Chanel gemacht, die von ihren Produkten weit, weit mehr erwartet als kurzfristige, oberflächliche Effekte. „Eine gute Creme beeinflusst die Ursache trockener Haut. Sie bringt sie dazu, langfristig und aus eigener Kraft eine bessere Feuchtigkeitsversorgung zu meistern.“ Chanel gelingt dies durch einen patentierten Kamelienextrakt, der gleich dreifach punktet: Er pusht unsere hauteigenen Aminosäuren, Proteine und Lipide, und die wiederum können von Natur aus Feuchtigkeit speichern. „Dadurch wird die Haut praller und rosiger, außerdem werden physiologische Prozesse gefördert. Es gibt zum Beispiel Enzyme, die nur in gut durchfeuchteter Haut optimal funktionieren.“ Eine weiteres, wasserdichtes Qualitätsmerkmal ist die Textur. „Sie muss perfekt in die Haut eindringen, damit die Wirkstoffe in die Epidermis gelangen. Je smarter diese Penetration angelegt ist, desto besser wirkt ein Moisturizer.“ Unnötig zu erwähnen, dass die Feuchtigkeitsbooster von Chanel in einem Wimpernschlag einziehen. Genau die Zeit, die wir brauchen, um Kosmetikkritikern die kalte Schulter zu zeigen.

WIE BEKOMMT MAN WASSER IN TROCKENE HAARSPITZEN?

Da gibt’s zum Glück sogar zwei Möglichkeiten. Variante A: Conditioner für strapaziertes Haar benutzen – sie kitten mit winzigen Proteinschnipseln alle Löcher unserer Schuppenschicht. Denn eine spiegelglatte, wenig durchlässige Schuppenschicht ummantelt die Haarfaser und schützt so ihre natürliche Feuchtigkeit. Variante B: Man pflegt die Haare mit Feuchthaltemitteln wie Urea, die Wasser fest an sich binden.

MUSS ICH WIRKLICH JEDEN TAG 2–3 LITER WASSER TRINKEN?

Keine Bange: Wir brauchen diese Menge Flüssigkeit zwar, bekommen einen Teil davon aber durch die Nahrung. Viele Obst- und Gemüsesorten bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser. Zwacken Sie sich einmal in den Handrücken: Solange hier keine scharfe, lang anhaltende Falte entsteht, ist Ihr Flüssigkeitshaushalt im grünen Bereich. Egal wie viel Sie trinken.