Beauty-Tipps Pigmentflecken: Wir verraten Ihnen, was wirklich gegen die dunklen Flecken hilft

Sie sind die kleinen, ungeliebten Störenfriede auf unserer Haut: Pigmentflecken. Wie man sie vermeidet, mit welchen Produkten und Methoden man Ihnen effektiv zu Leibe rückt und sie geradezu blass aussehen lässt, verraten wir Ihnen hier
Pigmentflecken

Dass man seine Haut vor der Sonne schützen soll, wissen wir – aber würden Sie auch so weit gehen und einen „Facekini“ tragen? In Asien sind die Sonnenschutzmasken jedenfalls so etwas wie das neue It-Accessoire. Denn dort gilt auch nur ein Hauch von Farbe auf der Haut als fataler Beauty-Fauxpas. Wir sehen das nicht ganz so streng – trotzdem hätten wir natürlich nichts gegen einen Teint so ebenmäßig wie Babyhaut. „Viele Frauen, die unter Pigmentflecken leiden, haben sich über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren zu oft, zu lange und ohne ausreichenden Schutz den auf Dauer schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt“, so Sarah Hiddemann, Laborleiterin bei Eucerin. Es kommt in der Haut zu einer Überproduktion des Farbstoffs Melanin und somit zur so genannten Hyperpigmentierung. Gesicht, Dekolleté, die Unterarme und Handrücken sind davon meist am stärksten betroffen. 

Aber auch Hormone oder Medikamente können die Zellkommunikation stören und dazu beitragen, dass sich immer mehr Punkte und Flecken auf der Haut zeigen. Zum Beispiel durch Schwangerschaft, Antibabypille oder die Menopause. Genauso können Akne, Schuppenflechte oder Ekzeme zu Pigmentstörungen führen. Oder aber das liebe Alter ist mal wieder schuld. Denn mit der Zeit wird das Stoffwechselpigment Lipofuszin nicht mehr richtig abgebaut und lagert sich als dunkle Verfärbung an der Hautoberfläche ab. Die gute Nachricht: Die Hautveränderungen lassen sich mildern oder sogar vollständig entfernen. Im Winter verschwinden die sonnenbedingten Flecken sogar häufig von allein etwas. Und den hartnäckigeren kann man mit unterschiedlichen Methoden den Garaus machen. 

CREMEN: Achten Sie bei Anti-Spot- oder Whitening-Produkten auf einen hohen Lichtschutzfaktor und aufhellende Wirkstoffe wie Vitamin C, Hydrochinon (chemischer Bleichstoff) oder Lakritze und Arbutin (natürliche Aufheller). Sie schützen mit Antioxidantien die Zellen und verhindern so die Neubildung des Farbstoffs Melanin. Zudem hellen sie vorhandene Pigmentflecken wieder etwas auf, indem sie die Pigmente aufbrechen, in feinste Teilchen zerlegen und diese so bei der Zellerneuerung besser abtransportiert werden können.

LASERN: Viele Haut- und Kosmetikinstitute bieten mittlerweile gezielte Behandlungen für Pigmentstörungen an. Bei der Lasertherapie werden die braunen Pigmente zerstört und anschließend vom Körper abgebaut. Die Therapie ist in der Regel schmerzarm und vor allen Dingen für die Handrücken eine beliebte und effektive Methode.

PEELEN: Bei einem Peeling (mit Trichloressig säure oder Vitamin-A-Säure) wird eine Maske mit schälenden und bleichenden Substanzen aufgetragen. Nach einer individuellen Einwirkzeit pellt sich die Haut, und die Flecken sind nach sechs bis acht Wochen deutlich weniger.

Alle Behandlungen empfehlen sich zudem während der sonnenärmeren Jahreszeiten. Und noch ein paar Tipps, damit die Spots nicht so schnell wiederkommen: Verlassen Sie nie ohne Sonnenschutz das Haus und cremen Sie Ihre Hände und das Dekolleté gut ein. Beobachten Sie Ihre vorhandenen Pigment male und überprüfen Sie sie regelmäßig auf Form, Farbe und Größe. Wichtig auch: Der jährliche Computer-Screening- Check beim Dermatologen – denn Fleck ist nicht gleich Fleck.